
Stefan Steinbach
geboren 1961 in Ludwigshafen am Rhein, lebt heute in Bürstadt.
Den Dreh- und Angelpunkt seines fotografischen Schaffens bildet die Mitgliedschaft in der BSW Fotogruppe in Worms, der er seit über 10 Jahren angehört. Als leidenschaftlicher Fotograf beteiligt er sich intensiv und bisweilen auch recht erfolgreich an den Foto-Wettbewerben und Ausstellungen in und um die Fotogruppe.
Dadurch stellen sich ständig neue Aufgaben, die es erfordern sich immer wieder neue fotografische Sichtweisen auszudenken, um die geforderten Themen zu interpretieren – mit dem gleichzeitigen Anspruch nicht der Einfachheit halber, einen erwartbaren Mainstream zu bedienen.
Als Fotograf ist er eher ein Spätberufener, der erst an seinem 30sten Geburtstag, durch das unvermittelte Geschenk einer Spiegelreflexkamera zur Fotografie kam. Dermaßen angestoßen entwickelte sich seine Neigung und seine Fähigkeit immer weiter und er saugte Eindrücke und Informationen auf und gibt sie bis heute in Workshops und VHS-Kursen weiter. Zwischenzeitlich arbeitete er auch für eine Sportbild-Agentur, mit Schwerpunkt Eishockey- und Fußball-Bundesliga, inklusive Ausflüge in die Champions League und Reisen mit der Nationalmannschaft.
Die Wettbewerbsfotografie lässt ihn immer wieder in andere Bereiche der Fotografie vordringen. Waren seine Bilder früher sehr stark personen- und actionorientiert, erweiterte er sein Repertoire bald auch in Richtung „Stillife“- und „Table-Top“ Fotografie und lässt auch der urbanen Street und Landschaftsfotografie ihren Raum.
Wenn sich seine Ideen nicht oder nur unzureichend umsetzen lassen, bedient er sich bei der Nachbearbeitung auch gerne dem Mittel des Composings oder allgemeiner Bildverbesserungsmethoden aus der elektronischen Bildbearbeitung.
Unabhängig vom späteren Einsatzzweck seiner Bilder, werden alle Aufnahmen so ausgelegt, dass sie sich für möglichst große Prints eignen. Für ihn gilt, dass ein Bild erst dann fertig ist wenn man es in die Hand nehmen- oder noch besser in großem Format an die Wand hängen kann.
Seine Arbeit ist eine Einladung, nochmal nachzudenken und die eigenen Assoziationen zu den Themen zu hinterfragen. Wenn ihnen Geschichten zu seinen Bildern einfallen, die seine eigenen Gedanken widerspiegeln oder sich in völlig andere Richtungen entwickeln, hat er sein Ziel erreicht.
Großformatige Stillife- und Tabletopbilder „aus dem geheimen Leben der Gummibären“ und aus der Materialien-Serie „Textilogisches“.




